Doris Lerche 

 

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AKTUELLES
 

Neues Leben in der Denkbar
 
DENKBAR e.V. – Ort der kulturellen Vielfalt im Frankfurter Nordend
 

Die Denkbar in der Schillerstraße war ein legendärer Ort eigenwilligen Denkens, reflektierter Wissensvermittlung und kultureller Erlebnisse. 2004 musste sie ihre Türen schließen. Mit viel Idealismus, ehrenamtlicher Arbeit und privaten Spenden setzten Christian Hellweg und Wilhelm Zimmermann 2011 die kulturelle Tradition der Denkbar in der Spohrstraße 46a mit einem mehrjährigen dichten Programm fort.
 
Nach einer Phase reduzierter Aktivität bekommt die Denkbar nun neuen Schwung: Doris Lerche, Autorin, Zeichnerin und Mitbegründerin der „Romanfabrik“, entwickelt und organisiert – gemeinsam mit Aquiles Vilagrasa, Christian Hellweg und Wolfgang Platen – das vielfältige Kulturprogramm.
 
Literatur, Musik, Bildende und Darstellende Kunst, Naturwissenschaften und Philosophie, sowie die Diskussion aktueller gesellschaftspolitischer Themen können sich nun erneut in der Denkbar entfalten. Um die Bewirtung während der Abendveranstaltungen kümmert sich Aquiles Vilagrasa, der für Musik und Film zuständig ist.
 
Die erste Etage des Hauses ist Büro des Denkbar e.V., Spohrstraße 46a, 60318 Frankfurt am Main
Der Raum kann von Arbeitsgruppen gemietet werden.
 
Vorschläge für Arbeitsgruppen, Diskussionskreise und Veranstaltungen sowie Terminvereinbarungen werden gerne persönlich oder unter info@denkbar-frankfurt.net entgegengenommen.
 
Gefördert wird das Kulturprogramm des gemeinnützigen Denkbar Vereins u.a. vom Kulturamt Frankfurt.
 
 

Lesung
 

5. Oktober 20.30 Uhr, Ypsilon Café, Berger Str. 18, Frankfurt/M.
doris lerche – günter bozem
erst sex – dann krieg
geschichten – gedichte – geräusche
 
Mit leichter Hand und düsterem Witz skizziert Doris Lerche die Minenfelder der Liebe und des Krieges – musikalisch kommentiert durch den Perkussionisten Günter Bozem.
 
Sex
Doris Lerches Frauen und Männer sind keine rasanten Lover, keine perfekten Geliebten – es sind Verschämte, Bedürftige, Enttäuschte, die sich als bindungsängstliche Singles oder gelangweilte Ehepartner durch ihr bescheidenes Liebesleben hangeln.
Mal einfühlsam, mal sarkastisch schildert die Autorin, wie ihre Figuren mit Bravour verhindern, was sie sich am sehnlichsten wünschen oder wie sie von plötzlicher Leidenschaft überrascht werden – wo sie es am wenigsten erwarten.
In Doris Lerches Geschichten und Gedichten geht es um die Angst vor Nähe und die rastlose Suche nach dem Glück.
 
Krieg
Unverarbeitete Traumata vererben sich weiter.
In nüchterner Prosa und bösen Versen berichtet Doris Lerche vom Krieg und was er mit uns macht.
Es geht um eine Familie, die scheinbar den Krieg ohne allzu großen Schaden überstanden hat. Die seelischen Beschädigungen zeigen sich erst allmählich – und die sind einschneidender als der materielle Schaden.
 
In ihren knappen Prosatexten, ihren anti-rhythmischen Versen und ihren rauhen Collagen zeigt Doris Lerche mit beiläufiger Nonchalance:
Das Lieben wie das Töten, das Lustvolle wie das Bestialische - alles findet in der Welt der Menschen statt. Alles findet in uns statt.
 
Kurztexte aus:
"Damit ich dich besser küssen kann", Konkursbuch Verlag
Gedichte aus:
"erst sex - dann krieg" , Groteske Poesie, Größenwahn Verlag 2016, Frankfurt/M.
und Auszüge aus einem noch unveröffentlichtem Roman.
 

 
 

Presseinformation
 

„Ein Tag für die Literatur“, 7. Mai 2017 – Literaturland Hessen
Lesung und Gespräch "Der Himmel gibt, der Himmel nimmt"
 
Hessen ist ein Land in Bewegung, ein Land, in dem viele Kulturen vertreten sind.
Hier knüpft das Alondra Institute an und fördert Zusammenarbeit und Verständigung. Zum "Tag für die Literatur" stellt sich das neu gegründete Institut vor. Es ist eine von über 180 hessischen Kultureinrichtungen, die sich am Sonntag, 7. Mai, beim sechsten hessenweiten „Tag für die Literatur“ engagieren.
 
Zu Gast ist der marokkanische Maler und Schriftsteller Mahi Binebine. Seine Romane greifen aktuelle politische Themen auf. Im Gespräch berichtet er außerdem von seinem Kulturprojekt in den Armenvierteln Casablancas.
 
Eine Veranstaltung des Fördervereins Alondra Institute e.V. in Kooperation mit Litprom, e.V. der Gesellschaft zur Förderung der Literatur in Afrika, Asien und Lateinamerika
 
Mahi Binebine liest am Sonntag, 7. Mai um 19.30 Uhr im „Haus des Buches“, Braubachstr. 16, 60311 Frankfurt/M. (7 € / 4 €)
8. Mai, 19.30 Uhr in der Frankfurter „Denkbar“, Spohrstraße 46a, musikalisch begleitet von dem Percussionisten Günter Bozem, 7 €
9. Mai,19.00 Uhr im Literaturhaus Darmstadt
 
Außerdem liest und diskutiert Mahi Binebine in zwei Frankfurter Gesamtschulen. Die Lesereihe mit Mahi Binebine wird gefördert durch das Kulturamt Frankfurt.
 
Der „Tag für die Literatur“ ist Hessens größtes Literaturfestival. Die Veranstaltungen in mehr als 60 Städtenund Gemeinden werden im Rahmen des Netzwerkprojekts „Literaturland Hessen“ von hr2-kultur koordiniert. Das Kulturradio des Hessischen Rundfunks begleitet den Tag außerdem mit Lesungen, Gesprächen und Veranstaltungstipps. Das Festival geht auf eine Initiative von hr2-kultur und dem Hessischen Literaturrat e. V. zurück, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst fördert das Großereignis mit 40.000 Euro.
 
Alle öffentlichen Veranstaltungen finden am 7. Mai (bei Kooperationen mit Schulen auch am 5. und 6. Mai) statt: Kulturveranstalter in allen Regionen laden mit Lesungen, Ausstellungen und Literaturspaziergängen dazu ein, die Literatur aus und über Hessen zu entdecken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Veranstaltungen, die „Literatur + Musik“ verbinden, indem sie beispielsweise dem künstlerischen Austausch hessischer Dichter und Komponisten nachspüren.
 
Das Veranstaltungsprogramm wird unter www.literaturland.hr2.de präsentiert. Die kostenlose Broschüre kann beim Hörerservice des hr unter der Telefonnummer (069) 15 55 100 bestellt werden.
Weitere Information: Doris Lerche, Tel. 069 4950856, email: info@dorislerche.de
 
www.alondra-institute.com
 
 
 
 

   
 
"... die liebenden herzen verbluten in zwei minuten ..."
 

AKTUELLES LITERARISCH-MUSIKALISCHES PROGRAMM
 

doris lerche – günter bozem
krieg
geschichten – gedichte – geräusche


 
Unverarbeitete Traumata vererben sich weiter.
In nüchterner Prosa und bösen Versen berichtet Doris Lerche vom Krieg und was er mit uns macht.
Es geht um eine Familie, die den zweiten Weltkrieg scheinbar ohne allzu großen Schaden überstanden hat.
Die seelischen Beschädigungen zeigen sich erst allmählich – und sie sind einschneidender als der materielle Schaden.
 
Im ersten Teil geht es um eine wilde, lebendige, abenteuerliche Kindheit in den chaotischen Nachkriegsjahren.
Im zweiten Teil schleichen sich die unverarbeiteten Kriegserlebnisse in die scheinbar harmonische Lebenswelt der Familie ein – die „Heile Welt“ wird brüchig.
 
Mit leichter Hand und düsterem Witz skizziert Doris Lerche die Minenfelder des Krieges und der Liebe, bebildert mit ihren rauen Collagen und musikalisch kommentiert durch den Percussionisten Günter Bozem.
 
 
Texte aus:
Doris Lerche "Durchs Leben laufen, Roman (noch unveröffentlicht)
Doris Lerche "erst sex – dann krieg", Groteske Poesie, Größenwahn Verlag, Frankfurt/M. 2016
 
   
 
            
 
 

MEIN AKTUELLES PROJEKT
 

Alondra Institute

Ort der multikulturellen Begegnung
 

Nicht weit von der engsten Stelle zwischen den Kontinenten liegt das Fischerstädchen Conil. Dort befindet sich die Literaturresidenz Alondra Institute. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Begegnungen von Schriftstellern und Künstlern aus Europa und den nordafrikanischen Ländern zu fördern.
 
Näheres unter „Begegnungen“.
 

www.alondra-institute.com
 
 

Letzte Veröffentlichungen:
 

„Zungenspitzen"

Gedichte, Zeichnungen und CD, Verlag Claudia Gehrke
Mit ihren scharfzüngigen Gedichten begibt sich Doris Lerche mitten hinein in unsere rastlose Gegenwart. Ihr poetischer Schauplatz ist das weite Feld zwischen Liebeswut und Apokalypse, gewürzt mit düsterem Witz.
 

Ebenfalls bei Claudia Gehrke erschien mein Erzählband

„Damit ich dich besser küssen kann"

Mal schmachtet sie ihm nach, mal er ihr – mal fühlt er sich zu lieblos geküsst, mal sie.
Doris Lerche greift mit ihren poetisch-grotesken Geschichten beherzt ins weitgefächerte Spektrum geschlechtlicher Liebe mit all seinen Bettdesastern, incompatiblen Sehnsüchten, libidinösen Verwirrungen, emotionalen Abstürzen. Unverblümt spricht sie Dinge aus, die wir am liebsten verschweigen. Sie rührt an Tabus – in unserer angeblich tabulosen Zeit.
Doch bei all ihrer Lust am Desaster – unterschwellig spürt man eine vitale erotische Spielfreude jenseits genormter Sex-Programme.
So wird plötzlich aus Befangenheit Neugierde, aus Angst Begehren, aus Abwehr Vergnügen.

Lakonisch wie urkomisch schildert Doris Lerche Situationen abwärts der Gürtellinie. Ihre Texte sind desillusionierend - aber keineswegs lustfeindlich (FAZ).